Erfahren Sie mehr über den Zeitplan des EU-Gesetzes über künstliche Intelligenz, die wichtigsten Daten und seine globalen Auswirkungen auf die KI-Governance. | Prighter
Blog
Hinweis: Beiträge werden automatisch aus dem Englischen übersetzt. Für den Originalinhalt besuchen Sie bitte unsere englische Seite. Einige Übersetzungen sind möglicherweise nicht perfekt; wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.
picture

Navigieren durch die Zeitachse des EU-Gesetzes über künstliche Intelligenz

Wichtige Daten und Auswirkungen

Die Europäische Union hat einen wichtigen Meilenstein bei der Kontrolle der künstlichen Intelligenz erreicht, als das Parlament, die Kommission und der Rat am 8. Dezember 2023 eine politische Einigung über das EU-Gesetz über künstliche Intelligenz (KI-Gesetz) erzielten. Diese entscheidende Einigung, gefolgt von der einstimmigen Zustimmung der EU-Mitgliedstaaten, ebnet den Weg für die weltweit erste umfassende KI-Regulierung. Der gestaffelte Umsetzungszeitplan des KI-Gesetzes soll eine wirksame KI-Governance gewährleisten und gleichzeitig Innovation und öffentliches Vertrauen fördern.

Wichtige Termine und nächste Schritte:

- Inkrafttreten (voraussichtlich Q2-Q3 2024):

Das KI-Gesetz wird 20 Tage nach seiner Veröffentlichung im Amtsblatt der EU in Kraft treten. - Beginn der Anwendung:

Diese Phase beginnt 24 Monate nach Inkrafttreten, wobei einige spezifische Bestimmungen bereits früher in Kraft treten. - Sechs Monate nach Inkrafttreten (4. Quartal 2024 bis 1. Quartal 2025):

Verbote für unannehmbare Risiken werden wirksam. - Zwölf Monate nach Inkrafttreten (Q2-Q3 2025):

Die Verpflichtungen für Anbieter von allgemeinen KI-Modellen (GPAI) beginnen, ebenso wie die Ernennung der zuständigen Behörden der Mitgliedstaaten und die jährliche Überprüfung der verbotenen KI durch die Kommission. - Achtzehn Monate nach Inkrafttreten (Q4 2025 - Q1 2026):

Die Kommission setzt Rechtsakte zur Überwachung nach dem Inverkehrbringen um. - Vierundzwanzig Monate nach Inkrafttreten (Q2 - Q3 2026):

Verpflichtungen für die in Anhang III aufgeführten KI-Systeme mit hohem Risiko, Sanktionen und die Einrichtung von KI-Sandkästen durch die Mitgliedstaaten werden erwartet. - Sechsunddreißig Monate nach Inkrafttreten (4. Quartal 2026 - 1. Quartal 2027):

Verpflichtungen für KI-Systeme mit hohem Risiko, die nicht in Anhang III aufgeführt sind, treten in Kraft. - Bis Ende 2030:

Bestimmte KI-Systeme, z. B. solche in großen IT-Systemen, die durch EU-Recht festgelegt sind, werden ihre Verpflichtungen durchsetzen können.

picture

Das AI-Gesetz definiert vier Risikostufen in der AI: unannehmbares Risiko, hohes Risiko, begrenztes Risiko und minimales Risiko. Die verschiedenen Risikostufen sind mit unterschiedlichen Verantwortlichkeiten verbunden, bis hin zum Verbot. Der Rechtsrahmen verbietet KI-Systeme, die ein “inakzeptables Risiko” darstellen, z. B. solche, die biometrische Daten verwenden, um auf sensible Merkmale zu schließen. Diese KI-Systeme werden verboten. Anwendungen mit hohem Risiko, die zum Beispiel in der Arbeitswelt, bei der Strafverfolgung oder in kritischen Infrastrukturen eingesetzt werden, unterliegen strengen Auflagen, bevor sie auf den Markt kommen. So müssen die Entwickler beispielsweise nachweisen, dass ihre Modelle sicher, transparent und für die Nutzer erklärbar sind und dass sie die Datenschutzgesetze einhalten und nicht diskriminieren. Bei risikoärmeren KI-Tools wie Chatbots müssen die Nutzer darüber informiert werden, dass sie mit einer von KI generierten Maschine interagieren.

Das KI-Gesetz gilt für Modelle, die in der EU tätig sind, und jedes Unternehmen, das gegen die Vorschriften verstößt, riskiert. Während das KI-Gesetz seine Umsetzungsphasen durchläuft, werden die Beteiligten seine Auswirkungen auf die KI-Entwicklung, die Innovation und das Vertrauen der Gesellschaft genau beobachten. Durch einen kooperativen und dynamischen Regulierungsdialog will die EU einen Rahmen schaffen, der die verantwortungsvolle und ethische Nutzung von KI gewährleistet und gleichzeitig den technologischen Fortschritt vorantreibt und die Grundrechte schützt.

Der Plan der Europäischen Kommission, ein KI-Büro zur Regulierung von KI-Modellen für allgemeine Zwecke einzurichten, wird die Durchsetzung unterstützen und von unabhängigen Experten beraten. Dieses Amt wird Methoden entwickeln, um die Fähigkeiten dieser Modelle zu bewerten und die damit verbundenen Risiken zu verfolgen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Gesetz über künstliche Intelligenz der Europäischen Union einen bahnbrechenden Schritt zur Schaffung eines umfassenden Rechtsrahmens für KI-Technologien darstellt. Mit der am 8. Dezember 2023 erzielten politischen Einigung und einem strukturierten Zeitplan für die schrittweise Umsetzung ist das KI-Gesetz in der Lage, einen globalen Präzedenzfall für die KI-Governance zu schaffen. Durch die Festlegung klarer Verpflichtungen für KI-Systeme auf der Grundlage ihrer Risikostufen und die Schaffung eines Mechanismus zur Durchsetzung und Überwachung durch die Einrichtung eines KI-Büros zeigt die EU ihre Entschlossenheit, bei der verantwortungsvollen Nutzung von KI eine Vorreiterrolle zu übernehmen. Die Auswirkungen dieses legislativen Fahrplans auf die weltweite KI-Szene, den technologischen Fortschritt und das Wohlergehen der Gemeinschaft werden erheblich und weitreichend sein und den Beginn eines neuen Zeitalters des ethischen KI-Managements einläuten.